Köln bietet im September großes Kulturprogramm
Im September wird es in Köln (Nordrhein-Westfalen) kulturell bunt. Das Kulturamt und verschiedene Museen haben ein Programm zusammengestellt, das Musik, Kunst und Diskussionen mischt.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Musik. Die sechste Cologne Jazzweek bringt vom 5. bis 11. September über 50 Konzerte in die Stadt. Mehr als 250 Musiker aus 18 Ländern spielen in Clubs, Kirchen und an ungewöhnlichen Orten. Wer es lieber klassisch mag, kann am 30. September um 17.30 Uhr in der Interim Zentralbibliothek ein Einführungsgespräch zum Streichquartett besuchen, bevor es um 20 Uhr in die Philharmonie geht.
Auch für jüdische Musik ist gesorgt. Das Festival „SHALOM-MUSIK.KOELN“ setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus. Konzerte gibt es unter anderem am 3., 5., 10. und 12. September. Am 6. September finden zudem im NS-Dokumentationszentrum spezielle Konzerte für Flöte und Elektronik statt. Der Eintritt hier ist frei, eine Anmeldung ist aber nötig.
Im Stadtteil Kalk passiert im September besonders viel. Das 8. Europäische Literaturfest findet vom 4. bis 13. September an sieben verschiedenen Orten statt und befasst sich mit dem Thema „Scham“. Zudem gibt es im Kalker Laden und im Stadtpark Kalk die Aktion „GEM:EINSAM:KEITEN“. Dort wird mit Tanz und Objekten über Einsamkeit gesprochen. Passanten können einfach ohne Anmeldung mitmachen und ihre Eindrücke teilen.
Ein besonderes Jubiläum feiert der Stadtgarten in der Venloer Straße. Am 4. September um 19 Uhr gibt es zur Feier von 40 Jahren eine große Party mit rund 20 Konzerten auf verschiedenen Bühnen.
Auch Filme und Theater kommen zu kurz. Das 23. Afrika Film Festival startet am 18. September mit einer Premiere um 19 Uhr. In den Ehrenfeldstudios wird vom 17. bis 27. September das Stück „Trashedy“ aufgeführt, das sich humorvoll mit Konsum und Umwelt befasst. In der Tanzfaktur Köln gibt es zudem vom 10. bis 14. September die Produktion „KEYENBERG 3“ und ab dem 25. September das Solo „RECHARGE“.
Wer lieber in Museen geht, findet im Rautenstrauch-Joest-Museum verschiedene Angebote. Am 16. September wird die Sonderausstellung „r e t u r n“ eröffnet. Zudem gibt es Workshops zu Klimamigration (3. September), Kintsugi-Reparaturkunst (19. September) und Flechttechniken (27. September).
Für politische und gesellschaftliche Diskussionen steht die Interim Zentralbibliothek bereit. Themen sind unter anderem die Wohnkrise am 1. September, die „Empörungsfalle“ am 8. September und die Energiewende am 26. September. Auch das NS-Dokumentationszentrum bietet im September mehrere Vorträge und Gesprächsrunden an, etwa zum Spanischen Bürgerkrieg am 3. September oder zum „Wehrhahn-Anschlag“ am 24. September.
Interessierte können sich über die Webseiten der jeweiligen Veranstalter oder über das Portal der Stadt Köln informieren und teilweise anmelden.
Quelle: Köln – zur Originalmeldung