Kloster Rehna zeigt Ausstellung über NS-Kinderheim
Im Kloster Rehna (Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern) gibt es derzeit eine besondere Ausstellung. Unter dem Titel „ORTSZEIT – Maurinmühle“ geht es um Orte, an denen früher Unmenschlichkeiten passiert sind, die man heute aber kaum noch sieht.
Im Mittelpunkt steht die Maurinmühle bei Neschow. Dort gab es zur Zeit des Nationalsozialismus ein Kinderheim. In dieser Einrichtung wurden sogenannte schwer erziehbare Kinder untergebracht. Außerdem lebten dort Kinder von Zwangsarbeiterinnen aus Polen und der Ukraine.
Die Ausstellung verbindet harte Fakten mit Kunst. Der Historiker Lukas Augustat hat zu dem Heim geforscht und seine Ergebnisse veröffentlicht. Die Künstlerinnen und Künstler setzen diese Arbeit nun fort. Sie wollen die Geschichte emotional greifbar machen und die Besucher dazu bringen, sich selbst mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Wer die Ausstellung sehen möchte, kann dies bis zum 31. Oktober im Kloster Rehna tun. Am Dienstag, den 18. August 2026, ist die Ausstellung von 11:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Generell kann man von Mai bis Oktober Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 11:00 bis 17:00 Uhr vorbeikommen. Im Oktober ändern sich die Zeiten leicht auf 11:00 bis 16:00 Uhr täglich.
Der Eintritt kostet regulär 6,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro. Dieser Preis gilt in Kombination mit der Dauerausstellung des Klosters. Wer Fragen hat, kann die Stadt Rehna oder das Kloster direkt kontaktieren.