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Ausstellung über NS-Kinderheim im Kloster Rehna

Foto_Ausstellung Maurinmühle_A.Czerny.jpg Foto: © Annette Czerny

Das Kunstprojekt „ORTSZEIT“ erinnert an die dunkle Geschichte der Maurinmühle. Die Ausstellung ist noch bis Ende Oktober zu sehen.

In der Maurinmühle bei Neschow (Amtsgebiet Rehna, Mecklenburg-Vorpommern) passierten zur Zeit des Nationalsozialismus schreckliche Dinge. In dem ehemaligen Kinderheim wurden damals Kinder untergebracht, die als „schwer erziehbar“ galten. Auch Kinder von polnischen und ukrainischen Zwangsarbeiterinnen mussten dort leben.

Heute ist von diesen Ereignissen kaum noch etwas zu sehen. Das Kunstprojekt „ORTSZEIT“ will diese vergessenen Orte wieder sichtbar machen. Die Kuratorin Annette Czerny und der Historiker Lukas Augustat haben dafür gearbeitet. Augustat hat die Geschichte des Heims erforscht und seine Ergebnisse veröffentlicht. Die Ausstellung verbindet diese wissenschaftlichen Fakten mit Kunst, um die Themen emotional greifbar zu machen.

Wer die Ausstellung sehen will, kann dies im Kloster Rehna (Kirchplatz 1a, 19217 Rehna) tun. Sie läuft noch bis zum 31. Oktober. Von Mai bis Oktober ist das Kloster von Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. An den Wochenenden und Feiertagen geht es von 11 bis 17 Uhr. Im Oktober ändern sich die Zeiten leicht: Da ist täglich von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Der Eintritt kostet 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro ermäßigt. In diesem Preis ist der Besuch der Dauerausstellung bereits enthalten. Für weitere Informationen kann man die Website www.kloster-rehna.de besuchen oder unter der Telefonnummer 038872 52765 anrufen.

Quelle: Groß Molzahn – zur Originalmeldung

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