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Kleve: Mann zeigt Foto von gefälschtem Führerschein

Ein 25-jähriger Bulgare wollte am Samstagmittag bei Uedem mit einem Mercedes weiterreisen. Bei einer Kontrolle kam jedoch ein Foto auf seinem Handy zum Vorschein.

Am Samstagmittag, den 1. August 2026, kontrollierte die Bundespolizei auf der Autobahn 57 an der Anschlussstelle Uedem (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) einen Mercedes. Der Wagen hatte niederländische Ausfuhrkennzeichen. Am Steuer saß ein 25-jähriger Mann aus Bulgarien.

Zuerst verlief alles normal. Der Fahrer zeigte seinen gültigen bulgarischen Ausweis vor. Doch als die Beamten nach seinem Führerschein fragten, passierte etwas Ungewöhnliches: Der Mann zeigte ihnen kein Dokument aus Plastik, sondern ein Foto eines bulgarischen Führerscheins auf seinem Smartphone.

Die Polizisten schauten sich das Bild genau an. Dabei fielen ihnen Merkmale auf, die auf eine Fälschung hindeuteten. Um sicherzugehen, prüften die Beamten das europäische Führerscheinregister. Dort wurde kein Eintrag für den Mann gefunden. Das Ergebnis war eindeutig: Er besaß keine Fahrerlaubnis.

Die Bundespolizei nahm den Mann mit auf die Dienststelle in Kleve. Dort nahmen sie ihm das Smartphone weg, um es als Beweismittel zu sichern. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Dem Mann wird vorgeworfen, eine Urkunde gefälscht zu haben und ohne Führerschein gefahren zu sein.

Nachdem die Polizei alle notwendigen Schritte erledigt hatte, durfte der Bulgare zwar wieder weg, aber nicht mit seinem Auto. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt mit dem Mercedes.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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