Rees eröffnet zehnte Ausstellung im Skulpturenpark
Bürgermeister Sebastian Hense und das Jurymitglied Carla Gottwein haben die zehnte Ausstellung im Skulpturenpark in Rees (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) eröffnet. Mehr als 200 Menschen kamen zu dem Termin auf das Gelände. Das Areal ist 5.500 Quadratmeter groß und liegt zwischen der Stadtmauer und dem Rheindamm.
Insgesamt 15 neue Skulpturen stehen dort nun zur Schau. Die Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und den Niederlanden haben ihre Werke für die nächsten drei Jahre zur Verfügung gestellt. Zusammen mit elf Figuren, die sowieso dauerhaft im Park stehen, ergibt das ein großes Ensemble aus zeitgenössischer Kunst.
Besonders ins Auge fallen einige große Werke: Roland Glatz-Wieczorek hat aus einer 450 Jahre alten Eiche die 2,10 Meter hohe Figur „Du – Ich – Wir“ geschnitzt. Genauso hoch ist die Bronzefigur „Hüterin des Lebens“ von Oliver Ritter. Außerdem gibt es eine sitzende Figur aus Edelstahl namens „Björn Bär“ von Moritz Echterhoff.
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Stadt Rees und der Koenraad Bosman Stiftung, die die Kunst im Freien mitfinanziert. Die Werke stehen in direkter Nähe zum städtischen Koenraad Bosman Museum. Für den Aufbau waren die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs zuständig.
Musikalisch hat Matthes Wissing die Eröffnung mit Gitarre und Gesang begleitet. Das hölzerne Podest, auf dem er gespielt hat, bleibt noch einige Wochen im Park stehen. Die Stadt lädt lokale Musiker oder Besucher ein, das Podest für spontane Auftritte oder kleine Konzerte zu nutzen.
Weitere Informationen zur Ausstellung 2026 sind über die Stadtverwaltung erhältlich.
Quelle: Rees – zur Originalmeldung