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Kinder liefen auf Gleisen bei Görlitz-Rauschwalde

Drei Jugendliche hielten sich am Freitagnachmittag im Gleisbereich der Strecke Görlitz-Dresden auf. Die Bundespolizei musste den Zugverkehr kurzzeitig stoppen

Am Freitagnachmittag kam es im Bereich Görlitz-Rauschwalde (Landkreis Görlitz, Sachsen) zu einem gefährlichen Vorfall auf der Bahnstrecke Richtung Dresden. Gegen 16.55 Uhr bemerkte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn, dass Kinder im Gleisbereich unterwegs waren. Die Notrufzentrale informierte sofort die Bundespolizei in Ludwigsdorf.

Die Beamten machten sich sofort auf den Weg. Um Unfälle zu vermeiden, wurde die Bahnstrecke vorsorglich gesperrt. Die Züge mussten warten, während die Polizei die Suche startete. Dank präziser Angaben zum Ort fanden die Streifen die Jugendlichen schon während der Anfahrt. Die drei Kinder, sie waren 14 und 15 Jahre alt, befanden sich etwa 400 Meter vom gemeldeten Punkt entfernt.

Bei der Befragung gaben die Jugendlichen zu, über die Gleise gelaufen zu sein. Da die Gruppe schnell gefunden wurde, konnte die Streckensperrung bereits nach 15 Minuten wieder aufgehoben werden und der Zugverkehr floss wieder normal.

Die Polizisten stellten die Identitäten der Jugendlichen fest und kontaktierten die Eltern. In einem Gespräch warnten die Beamten die Jugendlichen eindringlich vor den Gefahren im Bahnbereich. Die Bundespolizei betonte zudem, dass vor allem Familien, die direkt an Bahnanlagen wohnen, mit ihren Kindern über die Risiken sprechen müssen. Nur so könnten Jugendliche einschätzen, wie gefährlich ein solches Verhalten ist.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Jugendlichen strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf – zur Originalmeldung

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