Kerpen plant Schutz gegen Hitze und Starkregen
Die Stadt Kerpen (Landkreis Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz) will sich besser gegen die Folgen des Klimawandels wappnen. Der Stadtrat hat deshalb im April 2026 ein umfassendes Konzept beschlossen. Da man Hitzewellen, starken Regen oder lange Trockenphasen nicht mehr komplett verhindern kann, will die Stadt nun die Auswirkungen abmildern.
Das Ziel ist eine sogenannte klimaresiliente Stadt. Das bedeutet konkret: Es sollen mehr Stadtbäume gepflanzt, Dächer begrünt und Gewässer renaturiert werden. So sollen Schäden vermieden und die Lebensqualität für die Menschen gesichert werden.
An dem Plan haben über drei Jahre lang verschiedene Ämter, Fachleute und Politiker gearbeitet. Auch die Bürger konnten sich über ein Online-Portal aus Nordrhein-Westfalen einbringen. Das Ergebnis ist eine Liste mit 22 konkreten Maßnahmen. Diese knüpfen an Dinge an, die in Kerpen bereits laufen. Jetzt beginnt die Umsetzung: Die Maßnahmen werden Schritt für Schritt abgearbeitet und regelmäßig kontrolliert. In Zukunft soll die Anpassung an das Klima bei jeder Planung der Stadt eine feste Rolle spielen.
Das gesamte Projekt lief im Rahmen des Förderprojekts ARKE von April 2023 bis Juni 2026. Unterstützt wurde die Arbeit vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Wissenschaftlich half die TH Köln dabei, während die Büros GEO-NET Umweltconsulting und MUST Städtebau die Analysen und das Konzept erstellten.
Wer genau wissen will, welche Maßnahmen geplant sind, kann das fertige Konzept auf der Webseite der Stadt unter https://www.stadt-kerpen.de/umwelt-und-klima/klimaanpassung/klimaanpassungskonzept.php nachlesen.
Quelle: Kerpen – zur Originalmeldung