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Kerpen: Autofahrerin über Kreisverkehr in Zaun gekracht

Eine 33-Jährige ist am Sonntagmorgen in Kerpen-Horrem mit ihrem Wagen quer über einen Kreisverkehr gefahren. Bei der Kontrolle kamen Drogen zum Vorschein.

Es war Sonntagmorgen, kurz vor sieben Uhr, als es in Kerpen-Horrem (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) zu dem Unfall kam. Eine 33-jährige Frau war mit ihrem Auto in der Straße „Am Meisenberg“ unterwegs und steuerte auf den Kreisverkehr der Landesstraße L 361 zu.

Aus einem bisher ungeklärten Grund hielt die Fahrerin die Spur nicht. Sie fuhr mit ihrem Wagen einfach geradeaus über die Grünfläche des Kreisverkehrs. Dabei überquerte sie den Hügel in der Mitte und landete auf der gegenüberliegenden Seite auf einem Radweg. Dort kam sie schließlich an einem Holzzaun zum Stehen.

Als die Polizei eintraf, sah es an der Unfallstelle wild aus. Die Beamtinnen und Beamten fanden ein beschädigtes Schild und eine deutliche Schneise in der Grünanlage vor. Das Auto der Frau war rundherum beschädigt. Die Fahrerin selbst blieb unverletzt und wurde vor Ort von den Rettern versorgt.

Bei einer ersten Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau vermutlich unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Schnelltest war positiv auf Cannabis und Amphetamin.

Die Polizei nahm der Frau daraufhin den Führerschein weg. Ein Arzt entnahm ihr im Krankenhaus eine Blutprobe, um die genaue Konzentration der Stoffe zu bestimmen. Die Ermittler prüfen nun, ob die Drogen die Ursache für den Unfall waren oder ob die Frau vielleicht einen medizinischen Notfall hatte, der sie vom Weg abbrachte.

Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an. Ob und inwieweit sich die Fahrerin strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Rhein-Erft-Kreis – zur Originalmeldung

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