Kehl: Mann versucht mit Fotos von Ausweisen einzureisen
Am 29. August 2026 kontrollierte die Bundespolizei im Bahnhof Kehl (Baden-Württemberg) einen Fernzug, der die Grenze überquerte. Die Beamten führten dort Personenkontrollen durch, weil die Binnengrenzkontrollen vorübergehend wieder eingeführt wurden.
Bei der Überprüfung wollte ein Mann die Beamten täuschen. Er zeigte ihnen keine echten Dokumente, sondern Fotos von einem griechischen Flüchtlingsreisepass und einem griechischen Aufenthaltstitel. Die Papiere gehörten jedoch einer anderen Person.
Die Polizisten bemerkten den Trick schnell. Als sie die Dokumente und den Mann genau prüften, sahen sie sofort, dass das Foto im Pass nicht zu dem Mann passte.
Nachdem die Beamten alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen hatten, wurde der Mann nach Frankreich zurückgewiesen. Zudem erhielt er ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für die nächsten vier Jahre.
Die Polizei hat Anzeige gegen den Mann erstattet. Er muss sich nun wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren und der versuchten unerlaubten Einreise verantworten. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg – zur Originalmeldung