Kehl: Bundespolizei stoppt Schleusungsversuch im Fernzug
Die drei Menschen reisten gemeinsam in einem Fernzug von Frankreich über die Grenze nach Deutschland. Als der Zug am 29. August im Bahnhof Kehl (Baden-Württemberg) hielt, griff die Bundespolizei ein. Die Beamten kontrollierten die Insassen des Zuges und sprachen den 36-jährigen Mann sowie eine 31-jährige Frau und deren neunjährige Tochter an.
Bei der Überprüfung zeigte sich schnell, dass die Papiere nicht stimmten. Die Frau und das Kind hatten keine gültigen Dokumente, um legal in Deutschland einzureisen. Der Mann hingegen konnte einen britischen Reiseausweis für Flüchtlinge vorlegen.
Auf Befragung gab der Mann zu, dass die Familie der Frau ihn beauftragt hatte. Er sei extra aus Großbritannien angereist, um die beiden in Frankreich abzuholen und sie dann über die Grenze zu bringen. Damit stand der Verdacht im Raum, dass er die beiden illegal in das Land schleusen wollte.
Die Beamten ließen die Gruppe nicht ins Land. Allen drei Menschen wurde die Einreise nach Deutschland verweigert.
Ob und inwieweit sich der Mann und die Frau strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg – zur Originalmeldung