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Kassel startet Ausbildung für 48 neue Fachkräfte

Gruppenbild der neuen Nachwuchskräfte mit Oberbürgermeister, Personalrat und Ausbildern vor dem Rathaus Copyright und Urheber siehe Kassel

Die Stadtverwaltung in Kassel begrüßt einen neuen Jahrgang von Auszubildenden und Studierenden. Insgesamt 48 Menschen starten in 14 verschiedenen Berufen.

In Kassel (Hessen) geht es für 48 junge Leute in den Beruf. Die Stadtverwaltung hat für das Ausbildungsjahr 2026 insgesamt 48 Plätze für Auszubildende, Anwärter und Studierende vergeben. Das Interesse war riesig: Über 1.700 Menschen hatten sich auf die Stellen beworben.

Die neuen Kollegen sind zwischen 16 und 32 Jahre alt. Die meisten, insgesamt 42 Menschen, kommen aus Nordhessen. Einer der neuen Mitarbeiter ist sogar aus Bonn angereist. Ein Beispiel für den Aufstieg bei der Stadt: Ein junger Mann hat Anfang 2026 seine Ausbildung zum Vermessungstechniker beendet und hängt nun direkt ein duales Studium in Vermessung und Geoinformatik dran.

Die Auswahl der Berufe ist breit gefächert. Es gibt fünf verschiedene duale Studiengänge, unter anderem in der digitalen Verwaltung, im Bauingenieurwesen oder in der Sozialen Arbeit. Aber auch klassische Ausbildungen sind dabei, wie zum Beispiel Straßenbauer, Notfallsanitäter, Geomatiker oder Fachkräfte für Veranstaltungstechnik. Auch Verwaltungsfachangestellte, Kaufleute für Büromanagement und Dialogmarketing sowie Mitarbeiter für die Bibliothek starten in diesem Jahr.

Damit der Start gelingt, gibt es drei Einführungstage. Hier lernen die Neuen ihren Arbeitgeber und die Kollegen kennen. Sie treffen Vertreter des Personalrats, der Frauenbeauftragten und der Jugendvertretung. Außerdem gibt es IT-Schulungen und jeder bekommt sein eigenes Dienst-Notebook. Geplant und organisiert wurde dieses Programm von älteren Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr, die nun als Paten zur Seite stehen.

Die Termine für den Arbeitsbeginn sind unterschiedlich. Die meisten starten am Donnerstag, den 6. August 2026, in ihren Fachämtern. Die Studierenden der allgemeinen und digitalen Verwaltung beginnen am 1. September 2026. Wer im Bereich Soziale Arbeit oder Vermessung studiert, fängt am 1. Oktober 2026 an.

Zusätzlich bietet die Stadt weitere Wege in den Beruf an. Über die JAFKA gGmbH gibt es acht Plätze in der sogenannten Stadtnetz-Ausbildung. Sechs weitere Stellen gibt es über das Projekt „Vernetzt ausbilden in Kassel“. Diese sind in den Werkstätten der Stadtbild gGmbH angesiedelt und werden sozialpädagogisch begleitet. Finanziert wird dieses Angebot durch das Land Hessen, um auch benachteiligten Menschen eine Chance auf eine Ausbildung zu geben.

Quelle: Kassel – zur Originalmeldung

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