Karlsruhe: Waldwege nach Unwetter gesperrt
Ein heftiges Unwetter hat am Donnerstag die Stadt Karlsruhe (Baden-Württemberg) getroffen. Besonders im Westen der Stadt und im Hardtwald hat der Sturm gewütet. Überall liegen nun umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste auf den Wegen. Viele Strecken sind komplett blockiert oder kaum noch passierbar.
Das städtische Forstamt und ForstBW sind bereits im Einsatz. Die Teams aus Förstern und Waldarbeitern prüfen nun, wo welche Bäume liegen. Sie räumen die Wege Schritt für Schritt wieder frei. Dabei konzentrieren sich die Arbeiter zuerst auf die Hauptwege, bevor sie die kleineren Nebenwege angehen.
Die Stadt warnt jedoch eindringlich: Wer jetzt in den Wald geht, riskiert sein Leben. Auch wenn der Wind nicht mehr weht, ist es gefährlich. Äste können jederzeit herunterfallen oder instabile Bäume stürzen plötzlich um. Zudem steht Holz von umgekippten Bäumen oft unter extremer Spannung und kann unkontrolliert zurückschnellen.
Das Problem verschärft sich durch die aktuelle Wetterlage. Die Bäume im Stadtwald waren durch die extreme Hitze und die Trockenheit der letzten Wochen ohnehin schon geschwächt. Viele Laubbäume hatten bereits Ende Juni ihre Farbe verändert, weil sie zu wenig Wasser bekamen. Der Sturm traf also auf einen Wald, der kaum noch Widerstandskraft hatte.
Die Aufräumarbeiten dauern an. Da die Stadt externe Hilfe dazuholt, hofft das Forstamt, dass die Wege bis Ende nächster Woche wieder frei sind. Bis dahin sollten alle Bürger die betroffenen Waldgebiete meiden.
Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung