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Karlsruhe sucht 50 Bürger für neuen Mobilitätsrat

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Die Stadt möchte wissen, wie man den Verkehr in Zukunft besser regelt. Rund 5.000 Einwohner werden nun per Zufall ausgewählt und eingeladen.

In Karlsruhe (Baden-Württemberg) soll entschieden werden, wie die Stadt in Zukunft bewegt wird. Ob Klimawandel oder immer mehr Autos auf den Straßen – die Mobilität muss neu gedacht werden. Deshalb setzt die Stadt einen Bürgerrat ein. Das Ziel ist es, den Verkehr für alle Menschen gerecht, sicher und zuverlässig zu machen.

Damit nicht nur Politiker entscheiden, kommen nun die Einwohner ins Spiel. Ab dieser Woche verschickt die Stadt Briefe an etwa 5.000 Menschen. Diese wurden per Zufall aus dem Melderegister ausgewählt. Wer einen Brief bekommt, kann sich registrieren und damit für die Teilnahme bewerben.

Aus allen Anmeldungen werden dann 50 Menschen ausgelost. Diese Gruppe soll einen Querschnitt durch die Bevölkerung bilden. Es wird also auf das Alter, das Geschlecht und den Bildungsstand geachtet. Die 50 Teilnehmer kommen im Oktober 2026 zum ersten Mal zusammen. In einer moderierten Runde erarbeiten sie Empfehlungen, die am Ende als Gutachten an den Gemeinderat gehen.

Oberbürgermeister Frank Mentrup betont, dass man kein Experte sein muss, um mitzumachen. Es gehe vielmehr darum, die eigenen Erfahrungen aus dem Alltag einzubringen. Das Ganze ist Teil eines größeren Plans, dem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2040“. Da die Stadt finanziell gerade knapp kalkulieren muss, sollen so gemeinsam Prioritäten für die nächsten 15 Jahre gesetzt werden.

Der Bürgerrat ist erst der Anfang. Bis Mitte 2027 sind weitere Formate geplant, bei denen sich die Menschen in Karlsruhe beteiligen können. Weitere Informationen gibt es unter dem Stichwort „Karlsruhe 2040“.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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