Karlsruhe verwandelt Schlossfassade in riesige Leinwand
In Karlsruhe (Baden-Württemberg) gibt es wieder die Schlosslichtspiele. Seit 2015 wird das Schloss dort genutzt, um Kunstwerke auf die 170 Meter breite Fassade zu werfen. Tausende Menschen versammeln sich auf dem Platz, um die Shows zu sehen.
In diesem Jahr geht es unter dem Motto „Lightyard Stories: Visionen urbaner Lebensräume“. Die Künstler setzen sich mit der Stadt Karlsruhe und der Architektur von morgen auseinander. Der Anlass ist das 200. Todesjahr von Friedrich Weinbrenner, der früher Badischer Baudirektor und Architekt war.
Insgesamt werden acht neue Arbeiten gezeigt, die durch Sponsoren wie dm oder den BBBank Award finanziert wurden. Am Eröffnungstag gab es bereits einen ersten Gewinner: Henry Hu bekam für seine Arbeit „MIRAGE“ den Publikumspreis über 5.000 Euro. Neben den neuen Werken werden auch alte Projektionen aus den letzten Jahren wiederholt.
Wer zuschauen möchte, muss nichts bezahlen. Der Eintritt ist frei. Die Shows starten täglich nach Einbruch der Dunkelheit und gehen noch bis zum 13. September. Rund um den Schlossplatz gibt es zudem verschiedene Stände mit Essen und Getränken.
Zusätzlich zu den Lichtspielen gibt es in der Stadt weitere Installationen unter dem Namen „Media art is here“. Auf dem Marktplatz steht zum Beispiel eine begehbare weiße Pyramide. Die Künstler Norina Quinte, Andreas Hölldorfer (ato) und VOLNA zeigen darin eine Vision davon, wie die Zukunft durch den Klimawandel aussehen könnte.
Alle Details zum Programm finden Interessierte auf den Webseiten schlosslichtspiele.info und cityofmediaarts.de.
Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung