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Karlsruhe öffnet am 13. September seine Denkmäler

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An einem Sonntag im September können Karlsruher und Besucher 68 historische Orte kostenlos besichtigen. Besonders im Fokus steht dabei das Erbe des Baumeisters Weinbrenner.

Am Sonntag, den 13. September 2026, ist wieder „Tag des offenen Denkmals“. In Karlsruhe (Baden-Württemberg) stehen dafür insgesamt 68 Gebäude, Orte und Einrichtungen auf dem Programm. Der Eintritt ist überall kostenlos.

Ein roter Faden zieht sich durch die diesjährige Planung: Das Weinbrenner-Jahr. Der berühmte Baumeister, der vor 200 Jahren starb, wird besonders gewürdigt. Besucher können so zum Beispiel den Rathausturm besteigen oder das Brunnenhaus in Durlach besichtigen. Auch die Stadtkirche öffnet ihre Türen, dort kann man das Grab von Weinbrenner in der Krypta sehen. Wer wissen will, welche Gebäude es früher einmal gab, findet im Stadtarchiv Informationen zu verschwundenen Bauten.

Wer viel sehen will, kann die eigens dafür erstellte Denkmalroute nutzen. Diese ist 4,6 Kilometer lang und verbindet die verschiedenen Orte. Neben den Weinbrenner-Bauten gibt es noch viele andere Highlights. Im Prinz-Max-Palais, im Kunstmuseum und in der Grundschule Daxlanden werden Führungen angeboten. Auch das Areal der ehemaligen Tabakfabrik in Grünwinkel ist dabei. Wer dort mitmachen möchte, muss sich allerdings bis zum 11. September per E-Mail unter [email protected] anmelden.

Zusätzlich gibt es Rundgänge zu wichtiger Infrastruktur. Der Verein stattreisen Karlsruhe zeigt unter anderem den Hauptbahnhof, den Rheinhafen, den Alten Schlachthof oder den ehemaligen Flugplatz. Das Stadtarchiv bietet neben den Hausführungen und einer Fotoshow auch einen Bücherflohmarkt an.

Auch die Technik kommt nicht zu kurz. Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) hält zwei Vorträge. Darin geht es darum, wie man alte Gebäude mit Solarenergie und Wärmedämmung modernisieren kann, ohne den historischen Look zu zerstören.

Das komplette Programm ist online verfügbar.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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