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Karlsruhe plant neue Kleingärten an der Stuttgarter Straße

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Auf dem Gelände zwischen Stuttgarter Straße und Bahndamm entstehen über 200 neue Gartenparzellen und Sportanlagen.

In Karlsruhe (Baden-Württemberg) geht die Entwicklung des Areals an der Stuttgarter Straße einen großen Schritt voran. Der Gemeinderat hat nun einstimmig beschlossen, dass der Bebauungsplan für das Gebiet südlich der Stuttgarter Straße veröffentlicht und aufgestellt wird. Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Auf dem Gelände sollen insgesamt 204 neue Kleingartenparzellen entstehen. Bisher war der Zustand dort eher ungeordnet, nun wird das Areal strukturiert. Die Wege sind bereits angelegt und ein Großteil der Bodenarbeiten ist erledigt. Damit das Gebiet auch für die Bewohner der Südstadt ein Ort zur Erholung wird, pflanzen die Verantwortlichen 225 Bäume. Zudem soll ein Hauptweg entstehen, der den Otto-Dullenkopf-Park mit der Wasserwerksbrücke verbindet.

Auch der Sportverein ESG Frankonia soll an den Standort ziehen. Der Verein ist derzeit noch an der Durlacher Allee zu Hause. Im östlichen Teil des Geländes sind deshalb Sportanlagen geplant. Allerdings gibt es hier finanzielle Probleme. Oberbürgermeister Frank Mentrup erklärte, dass das geplante Vereinsheim wohl zu teuer ist. Man müsse nun nach günstigeren Lösungen suchen. Bis zum Herbst soll ein neuer Vorschlag vorliegen, wofür derzeit Gespräche mit dem Verein laufen.

Das Projekt kostet viel Geld. Für die bisherigen Arbeiten wurden bereits rund 20 Millionen Euro ausgegeben. Für die Sport- und Spielanlagen sind weitere 9,5 Millionen Euro eingeplant, wobei die Kosten für die Gebäude noch gar nicht dabei sind. Wenn die Stuttgarter Straße saniert und umgebaut wird, kommen noch einmal etwa acht Millionen Euro hinzu. Über diese Summe muss die Stadt aber erst noch separat entscheiden.

Im Plan ist außerdem eine Trasse für eine mögliche Straßenbahnverbindung vom Tivoli zur Wolfartsweierer Straße vorgesehen. Ob und wann diese Bahn wirklich kommt, steht jedoch noch nicht fest. Es gibt dafür aktuell weder einen Termin noch ein festes Budget.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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