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Karlsruhe: Notsicherung der Klosterruine Frauenalb gestartet

Copyright und Urheber siehe Karlsruhe

Die historische Klosterruine Frauenalb war wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Seit dem 8. Juli laufen nun Arbeiten, um das Bauwerk wieder sicher zu machen.

Die Klosterruine Frauenalb (Karlsruhe) ist für Besucher seit einem Jahr nicht mehr zugänglich. Es bestand die Gefahr, dass Steine aus den Mauern brechen und Menschen verletzen. Deshalb wurde die Anlage komplett abgesperrt.

Seit dem 8. Juli 2026 wird die Ruine nun notgesichert. Fachleute untersuchten das Bauwerk und fanden lose Mauerteile und instabile Steine, die ein großes Risiko darstellten. Jetzt werden diese gefährlichen Stellen stabilisiert und loses Gestein entfernt. Damit soll verhindert werden, dass die historische Substanz der sogenannten „Perle des Albtals“ weiter zerfällt.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Monate. Wenn alles nach Plan läuft, können die Besucher die Ruine danach wieder betreten. Die Stadt und die Stiftung Frauenalb betonen jedoch, dass dies nur eine erste Hilfe ist. Es handelt sich nicht um eine komplette Sanierung, sondern nur um die notwendige Grundlage, damit das Bauwerk überhaupt dauerhaft erhalten werden kann.

Für eine richtige, langfristige Sanierung fehlen derzeit noch finanzielle Mittel. Die Stiftung Frauenalb wird deshalb noch viele Jahre brauchen, um das Kulturdenkmal vollständig zu sichern. Wer helfen möchte, kann Geld auf das Spendenkonto der Stiftung bei der Sparkasse Karlsruhe überweisen (IBAN: DE10 6605 0101 0001 0208 1).

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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