Karlsruhe: Fahrer mit falschen Kennzeichen und Drogen gefasst
Es war spät am Montagabend, kurz vor Mitternacht, als eine Streife des Polizeireviers Philippsburg in der Hoeber-und-Mandelbaum-Straße in Karlsruhe (Baden-Württemberg) unterwegs war. Gegen 23:40 Uhr fiel den Beamten ein grauer Ford Focus auf. Sie hielten den Wagen an und kontrollierten den Fahrer.
Schon beim ersten Blick auf die Papiere gab es Probleme. Die Kennzeichen am Auto passten nicht zum Fahrzeug. Zudem stellte die Polizei fest, dass der Wagen gar nicht versichert war. Als die Beamten dann nach dem Führerschein fragten, kam heraus, dass der 39-jährige Mann gar keine gültige Fahrerlaubnis besaß.
Die Polizisten bemerkten dann, dass der Fahrer sich seltsam verhielt. Sie vermuteten, dass er Drogen genommen hatte. Ein Schnelltest bestätigte den Verdacht: Der Test reagierte positiv auf Amphetamin.
Die Beamten griffen sofort durch. Sie nahmen dem Mann die Kennzeichen und den Fahrzeugschlüssel ab. Danach brachten sie ihn mit auf die Dienststelle, um dort eine Blutprobe zu nehmen.
Jetzt steht der Mann vor mehreren schweren Vorwürfen. Er muss sich wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Führerschein und des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. Außerdem kommt der Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz hinzu.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.