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Kamp-Lintfort: Bürger messen Hitze in der Stadt

Mit Wärmebildkameras wurde untersucht, welche Orte in Kamp-Lintfort bei Hitze extrem heiß werden und wo es kühl bleibt.

Einige Bürger aus Kamp-Lintfort (Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) haben sich gemeinsam auf eine Expedition durch die Stadt begeben. Das Ziel war es, die Auswirkungen der Hitze direkt vor Ort zu erleben und zu messen. Dabei kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz, mit der die Temperaturen verschiedener Oberflächen sichtbar gemacht wurden.

Die Ergebnisse zeigten deutliche Unterschiede. Vor allem an der Innenstadt heizten sich versiegelte Flächen wie Asphalt und Pflaster sowie Hauswände stark auf. Diese speichern die Wärme und geben sie später wieder an die Umgebung ab. Im Gegensatz dazu boten Grünflächen und der Schatten von Bäumen eine spürbare Abkühlung. Auch das Wasserspiel im Zechenpark half dabei, die Luft durch Verdunstung zu kühlen. Dort war es für die Menschen am angenehmsten.

Die Aktion war Teil des Netzwerkes „Klimaanpassung lokal“ und wurde durch den Klimadiskurs.NRW gefördert. Die Teilnehmer konnten sich so darüber austauschen, welche Probleme es im Stadtgebiet gibt und welche Maßnahmen helfen könnten, die Stadt kühler zu machen.

Wer sich ebenfalls einbringen möchte, kann zum nächsten Termin des Netzwerkes kommen. Dieser findet am 6. Oktober 2026 statt. Los geht es um 15 Uhr am Schirrhof. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] anmelden. Weitere Informationen dazu veröffentlicht die Stadt demnächst über eine Pressemitteilung und auf ihrer Homepage.

Quelle: Kamp-Lintfort – zur Originalmeldung

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