Kallmünz: Äpfel aus Streuobstwiesen gesucht
In Kallmünz (Landkreis Regensburg, Bayern) wird wieder zur Apfelsammlung aufgerufen. Der Landschaftspflegeverband Regensburg möchte damit die heimischen Obstgärten und Streuobstwiesen erhalten. Die Äpfel kommen aus ungespritzten Gärten und werden später von der Kelterei Nagler zu Saft und Schorle verarbeitet.
Es gibt zwei Termine für die Abgabe: Am Samstag, den 26. September 2026, und am Samstag, den 17. Oktober 2026. Jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr können die Äpfel zum Landkreisbauhof in Oberpfraundorf gebracht werden. Die Adresse ist die Dorfstraße 22 in Beratzhausen. Die Zufahrt liegt gegenüber dem Pendlerparkplatz direkt bei der Autobahnunterführung.
Wichtig ist, dass die Äpfel frisch sind und nicht faulen. Man darf sie nicht lose abliefern, sondern muss Säcke, Kisten oder andere Behälter benutzen. Vor Ort wird das Obst gewogen und ein Wiegeschein ausgestellt.
Die Leute haben zwei Möglichkeiten, wie sie belohnt werden. Entweder sie lassen sich die Äpfel bar bezahlen. Der Preis liegt aktuell bei 15 Euro für 100 Kilogramm. Alternativ gibt es Gutscheine für Säfte der Kelterei Nagler. Wer 100 Kilogramm Äpfel abgibt, bekommt einen Gutschein für 50 Liter Saft. Da man dann nur noch die Verarbeitungsgebühr von 1,05 Euro pro Liter zahlen muss, spart man so etwa 75 Euro gegenüber dem normalen Kaufpreis. Die Säfte können dann in der Galgenbergstraße 17 in Regensburg abgeholt werden.
Wer bereits eine Kundennummer bei der Kelterei Nagler hat, soll diese unbedingt mitbringen und angeben. Leute, die mehr als 10 Zentner Äpfel liefern wollen, müssen sich vorher anmelden. Das geht bei Josef Sedlmeier unter der Telefonnummer 0941/4009-361 oder per E-Mail an [email protected].
Quelle: Kallmünz – zur Originalmeldung