Kaiserslautern: Haftbefehl nach Messerattacke gegen Jugendlichen
Es passierte am 19. Juli 2026 gegen 20 Uhr in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz). Ein 17-Jähriger griff einen anderen Jugendlichen, der ebenfalls 17 Jahre alt ist, mit einem Messer an. Dabei wurde das Opfer am Bauch verletzt.
Nach dem Vorfall untersuchten Experten die Wunde. Die Staatsanwaltschaft ließ ein rechtsmedizinisches Gutachten erstellen, um genau zu prüfen, wie gefährlich die Verletzung war. Das Ergebnis dieses Gutachtens änderte nun die Lage für den Verdächtigen massiv.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Jugendlichen nun nicht mehr nur eine einfache Körperverletzung vor, sondern versuchten Totschlag. Weil es sich dabei um Schwerkriminalität handelt, beantragte die Behörde beim Ermittlungsrichter einen Haftbefehl. Der Richter stimmte dem Antrag zu.
Der 17-Jährige wurde daraufhin festgenommen und muss nun in Untersuchungshaft bleiben. Bei den Befragungen wollte der Jugendliche bisher nichts sagen und machte von seinem Schweigerecht Gebrauch.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.