Kaiserslautern: Polizei kontrollierte Geschwindigkeiten bei Europa-Aktion
In der ersten Augustwoche war die Polizei im Bereich Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) besonders aktiv. Die Beamten nahmen an der europaweiten Aktion „ROADPOL“ teil. Dabei ging es vor allem darum, die Fahrer darauf aufmerksam zu machen, wie gefährlich zu hohe Geschwindigkeiten auf den Straßen sind.
Von 3. bis 9. August konzentrierten sich die Polizisten auf bestimmte Strecken. Sie stellten ihre Messgeräte vor allem dort auf, wo die Unfallgefahr besonders hoch ist oder wo viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind. Die Beamten wollten nicht nur Strafzettel verteilen, sondern die Menschen informieren und sensibilisieren.
Die Zahlen der Aktion sind hoch: Insgesamt gab es im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz 442.901 Messungen. Bei 1,52 Prozent der Fahrer war das Tempo zu hoch. Das bedeutet, dass 6729 Menschen zu schnell unterwegs waren und erwischt wurden.
Die Polizei sieht in den Ergebnissen einen Beleg dafür, dass solche Aktionen wirken. Die Beamten fordern nun alle Autofahrer dazu auf, sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, auch wenn gerade keine große Kontrollwoche stattfindet. So sollen schwere Unfälle und Todesfälle vermieden werden.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.