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Isselburg kämpft gegen Hitze: Bauhof rettet Stadtgrün

Copyright und Urheber siehe Isselburg

Extreme Trockenheit setzt den Pflanzen in Isselburg zu. Der städtische Bauhof muss jetzt massiv eingreifen, damit die Bäume nicht eingehen.

In Isselburg (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) macht die aktuelle Hitzeperiode dem städtischen Bauhof schwer zu schaffen. Weil es kaum regnet, müssen die Mitarbeiter täglich riesige Mengen an Brauchwasser einsetzen. Sie fahren durch alle sechs Ortsteile, um die Grünanlagen, Beete und Bäume zu wässern.

Besonders kritisch ist die Lage bei den jungen Pflanzen. Insgesamt 136 Jungbäume müssen intensiv versorgt werden, sonst würden sie schlichtweg vertrocknen. Auch Bäume aus den letzten Jahren brauchen noch Hilfe, da sie etwa drei Jahre Zeit benötigen, um ihre Wurzeln tief genug zu entwickeln und sich selbst zu versorgen. Sogar die alten Bäume stehen unter Beobachtung. Wenn es zu trocken wird, schwächen sie sich ab und werfen zum Beispiel einzelne Äste ab.

Neben dem Gießen gibt es noch andere Projekte, die jedoch jetzt hintenanstehen müssen. Am Stadtgraben in Anholt wurde im Juli zwar schon Unkraut mit über 100 Grad heißem Wasser entfernt, um auf Chemie zu verzichten. Doch andere Arbeiten, etwa bei den Wasserlinsen, müssen warten, weil das Retten der Bäume gerade Vorrang hat.

Auch ein neues Gerät kommt erst später zum Einsatz. Der Bauhof hat bereits eine spezielle Absaugmaschine geliefert bekommen, die wie ein riesiger Skimmer funktioniert und für die Begrünung am Stadtgraben gedacht ist. Wegen der aktuellen Hitze wurde die Umsetzung dieser Planung jedoch vorerst zurückgestellt.

Quelle: Isselburg – zur Originalmeldung

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