Isselburg rettet Werther See mit neuem Wasserbelüfter
In Isselburg (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) wurde es Ende Juni extrem heiß. Die Hitzewelle sorgte dafür, dass sich das Wasser im Werther See stark aufheizte. Das Problem dabei: Warmes Wasser kann kaum Sauerstoff speichern. Wenn der Sauerstoff fehlt, „kippt“ der See. Für die Fische bedeutet das Atemnot und im schlimmsten Fall den Tod.
Um das Gewässer zu retten, hat die Stadtverwaltung schnell reagiert und einen modernen Wasserbelüfter mit Tauchmotor gekauft. Am 29. Juli 2026 wurde die Anlage in Betrieb genommen. Das Gerät sorgt nun dafür, dass das Wasser ständig umgewälzt wird und ausreichend Sauerstoff in den See gelangt.
Damit die Technik funktioniert, mussten im Vorfeld Vorbereitungen getroffen werden. Der städtische Bauhof grub an der Stadthalle Pflastersteine auf, um ein starkes Stromkabel zu verlegen. Drei Mitarbeiter der Stadt, Daniel Terhorst, Kai Krüßmann und Jörg Zigan, bereiteten die elektrische Anlage vor.
Für die Installation im Wasser war Teamarbeit gefragt. Maurice Schiewer vom Fachbereich Bauen und Hubertus Fröhlich vom Anholter Angelsportverein 1968 e.V. fuhren mit einem Boot auf den See und positionierten das System an der richtigen Stelle. Ein Testlauf bestätigte danach, dass die Anlage funktioniert.
Die Stadt wollte schnell handeln, da die Temperaturen bis zu 34 Grad erreichten. Nur so konnte die Infrastruktur rechtzeitig fertiggestellt werden, damit der Belüfter sofort nach der Lieferung installiert werden konnte. Die Maßnahme soll den See widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels machen und die Wasserqualität langfristig sichern.
Quelle: Isselburg – zur Originalmeldung