Ismaning hilft Bürgern gegen die Sommerhitze
In Ismaning (Landkreis München, Oberbayern) geht die Gemeinde gegen die steigenden Temperaturen vor. Damit niemand im Sommer zu kurz kommt, hat die Verwaltung einen speziellen Hitzeflyer erstellt. Darin stehen praktische Tipps, wie man sich selbst vor der Hitze schützt.
Besonders für Menschen, die mit der Wärme schlecht zurechtkommen, gibt es ein besonderes Angebot: die sogenannten Hitzepatenschaften. Hierbei sollen Bürger einander unterstützen, damit niemand allein in der Hitze feststeckt.
Die Gemeinde warnt zudem vor Gefahren im Alltag. So können die Temperaturen in einem Auto trotz offener Fenster auf bis zu 70 Grad steigen. Auch an Tiere und Insekten soll gedacht werden. Wasserstellen im Garten können für Vögel, Igel oder Eichhörnchen lebensrettend sein.
Neben dem Schutz der Menschen leidet auch die Natur unter dem Klimawandel. Die Gemeinde berichtet von langen Trockenphasen und mehr Schädlingen. Das hat konkrete Folgen für das Stadtbild: So muss zum Beispiel eine markante alte Kastanie in der Mühlenstraße gefällt werden. Um dem entgegenzuwirken, setzt die Gemeinde auf neue Pflanzen, wie etwa die Felsenbirnen im Innenhof des Kultur- und Bildungszentrums Seidl-Mühle.
Zusätzlich gibt es Initiativen gegen Plastikmüll. Mit dem Refill-Aufkleber an Türen zeigen Einrichtungen an, dass man dort kostenlos Wasser auffüllen kann. Das spart Plastikflaschen und hilft gleichzeitig gegen den Durst bei Hitze.
Weitere Informationen zu den Angeboten der Gemeinde liegen bislang nicht vor.
Quelle: Ismaning – zur Originalmeldung