Ismaning eröffnet Erweiterungsbau am Gymnasium
Das Gymnasium in Ismaning (Landkreis München, Bayern) ist gewachsen. Am 27. Juli feierte die Gemeinde die Eröffnung eines Erweiterungsbaus. Das Gebäude wurde benötigt, weil die Schülerzahlen steigen und die Anforderungen des neunjährigen Gymnasiums (G9) mehr Raum brauchen.
Die Schule wird durch den Neubau von einer vierzügigen zu einer fünfzügigen Schule. Das bedeutet konkret: Es gibt jetzt 13 neue Klassenzimmer, einen Differenzierungsraum und zwei Lernflure. Auch Sanitär- und Technikräume wurden hinzugefügt. Insgesamt steigt die Kapazität der Schule von 32 auf 45 Klassen.
Auch im Freien gibt es Neuerungen. Die Außenanlagen wurden modernisiert. Es gibt nun eine Calisthenics-Anlage für Sport im Freien sowie 130 Stellplätze für Fahrräder.
Beim Bau wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. Das Gebäude wurde in einer Holz-Hybrid-Bauweise errichtet. Für die Energie sorgt eine Photovoltaikanlage, und die Wärme kommt über Fernwärme. Die Lernräume sind hell und barrierefrei gestaltet.
Das Projekt startete im April 2024 mit der Baugenehmigung. Nach rund zwei Jahren Bauzeit war das Gebäude nun fertig. Zur Feier waren viele Gäste aus der Politik, der Verwaltung und der Schule anwesend. Erster Bürgermeister Dr. Alexander Greulich betonte in seiner Rede, dass die Investition ein Bekenntnis zur Bildung und zur Zukunft sei.
Finanziert wurde der Bau durch verschiedene Töpfe. Der Freistaat Bayern und der Bund gaben Fördermittel. Den größten Teil der restlichen Kosten, nämlich 70 Prozent, übernahm der Landkreis München.
Quelle: Ismaning – zur Originalmeldung