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Iserlohn eröffnet neues Stück des Ruhrtalradwegs

Copyright und Urheber siehe Iserlohn

Nach jahrelangem Streit am Hof Theymann gibt es nun eine eigene Strecke für Radfahrer. Die Stadt hat eine neue Trasse gebaut, damit Landwirtschaft und Tourismus nicht mehr kollidieren.

Am Freitag, den 17. Juli 2026, wurde in Iserlohn (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) ein neues Teilstück des Ruhrtalradwegs offiziell eröffnet. Rund zweieinhalb Monate lang wurde im Bereich des Lettewegs und des Hofs Theymann gebaut. Nun ist die Strecke für Radfahrer freigegeben.

Das Problem war jahrelang derselbe Ort: Der alte Weg führte teilweise über das private Gelände des Hofs Theymann. Da der Ruhrtalradweg eine sehr beliebte Touristenroute ist, gab es dort immer wieder Ärger. Radfahrer und landwirtschaftliche Fahrzeuge kamen sich in die Quere, was fast zu Unfällen mit Maschinen, Menschen und Tieren führte. Auch der Viehbetrieb litt darunter. Zudem kam es immer wieder zu Streit und Pöbeleien, und manche Leute ließen ihren Müll einfach auf dem Hof liegen.

Jetzt gibt es eine Lösung: Die Stadt hat eine neue, etwa 600 Meter lange Trasse gebaut. Diese führt eigenständig am Hof vorbei. So sind die Radfahrer räumlich von der Landwirtschaft getrennt, was die Sicherheit für alle erhöht.

Bei der Eröffnung waren unter anderem Bürgermeister Michael Joithe, Stadtbaurat Thorsten Grote, die Bauingenieurin Hanna Hinz und Abteilungsleiter Johannes Hellermann dabei. Auch der Hofbesitzer Jan Theymann und Vertreter vom ADFC waren anwesend, als das grüne Absperrband durchschnitten wurde.

Die Maßnahme hat insgesamt rund 390.000 Euro gekostet. Den Großteil der Summe, nämlich 80 Prozent, übernahm der Bund über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ bei der Richtlinie für Nahmobilität. Die Stadt Iserlohn zahlte die restlichen 20 Prozent aus eigener Tasche.

Quelle: Iserlohn – zur Originalmeldung

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