Internationaler Kunstmarkt CityArt verwandelt Bocholt in Galerie
Am Sonntag, den 30. August 2026, findet in Bocholt (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) der internationale Kunstmarkt „CityArt“ statt. Das Event bildet den Abschluss der diesjährigen Kulturtage. Über 60 Künstlerinnen und Künstler präsentieren dort ihre Arbeiten. Das Angebot ist breit gefächert: Es gibt Malerei, Zeichnungen, Keramik, Schmuck, Bildhauerei und Textilkunst. Auch Fotografie und Kunsthandwerk sind dabei.
Die Ausstellungen verteilen sich über mehrere Orte in der Stadt. Die Besucher finden die Stände in der Neustraße, auf dem Neutorplatz vor der Stadtsparkasse sowie auf dem Platz vor den Shopping-Arkaden. Für die passende Stimmung sorgt der niederländische Songwriter Steph mit Live-Musik.
Einige besondere Highlights gibt es in diesem Jahr. Matthias Matenaer zeigt spektakuläre Astrofotos, während Bianca Smit Jansen dreidimensionale Papierkunst präsentiert. Wer gerne zuschaut, kann Vorführungen zum Weben und Weidenflechten erleben. Der Schnellmaler Lex Straaijer fertigt Porträts direkt vor Ort an, und Saadet Bayram zeigt die türkische Ebru-Kunst, bei der Papier marmoriert wird. Für eine Überraschung sorgt Steffi Matenaer mit einem interaktiven „KI-Automat“, hinter dem echte Illustrator arbeiten.
Ein wichtiges Thema in diesem Jahr sind Nachhaltigkeit und Upcycling. Passend dazu zeigt die Stadtsparkasse Bocholt bereits vom 17. bis zum 28. August eine Sonderausstellung in ihrem Foyer. Die Eröffnung dazu findet am Montag, 17. August, um 17 Uhr statt. Während des eigentlichen Kunstmarktes am 30. August können die Gäste Erinnerungsfotos an großen Fotohintergründen machen. Zudem gibt es eine Tombola, bei der Originalkunstwerke gewonnen werden können. Das Geld aus der Tombola kommt der Aktion „Nachbarn in Not“ zugute.
Parallel zum Markt gibt es auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus ein Programm für Familien. Dieses wird von der Bocholter Kunst- und Kulturgemeinschaft e.V. (KuKuG) organisiert, deren Mitglieder auch beim gesamten Markt mithelfen.
Finanziell wird das Projekt von der Stadtsparkasse Bocholt, der Stadt Bocholt, den Deutz-Produktionsstudios und der Ostermann-Stiftung unterstützt. Zudem wird der Kunstmarkt durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland ermöglicht und von der Europäischen Union kofinanziert.
Quelle: Bocholt – zur Originalmeldung