Hürth: Viele Unternehmer suchen Geld vom Staat
In Hürth (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) war am 17. Juli ein großer Andrang im Studio 6 des euronova CAMPUS in Hürth-Kalscheuren. So viele Unternehmer aus der Region wollten zur Informationsveranstaltung kommen, dass sich bereits vor dem Einlass eine Warteschlange bildete.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie kleine und mittlere Betriebe Geld für Innovationen, die Digitalisierung oder Weiterbildungen bekommen können. Auch die sogenannte nachhaltige Transformation, also der Umbau zu umweltfreundlicheren Prozessen, war ein wichtiges Thema. Bürgermeister Dirk Breuer und Susanne Kayser-Dobiey von der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft begrüßten die Gäste.
Damit die Teilnehmer nicht den Überblick verlieren, gab es Praxisbeispiele. Dr. Lutz Ellermann von der ecofeel GmbH zeigte anhand der Firmen dreiform GmbH und NOTO GmbH aus Hürth, wie man verschiedene Förderprogramme geschickt kombiniert, um den eigenen Betrieb voranzubringen.
Den Rest des Abends verbrachten die Gäste an verschiedenen Thementischen. Dort gab es eine direkte Beratung durch Experten. Die Themen reichten von Künstlicher Intelligenz (KI) und Digitalisierung über die Qualifizierung von Mitarbeitern bis hin zur Finanzierung und der Strukturförderung im Rheinischen Revier.
Unterstützt wurde die Messe von vielen Partnern. So waren unter anderem die Industrie- und Handelskammer zu Köln, die Handwerkskammer zu Köln, die Agentur für Arbeit und die Kreissparkasse Köln vor Ort. Auch Fachleute von Digital.Sicher.NRW, dem Fraunhofer FIT und dem AI Village gaben Tipps.
Wer weitere Informationen zu den Möglichkeiten sucht, kann sich an die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH oder die Wirtschaftsabteilung der Stadt Hürth wenden.
Quelle: Hürth – zur Originalmeldung