Ministerrat im Rhein-Erft-Kreis beendet: Polizei meldet Vorfälle
Der große Polizeieinsatz zum 26. Deutsch-Französischen Ministerrat ist abgeschlossen. Die Beamten hatten in den letzten Tagen für Sicherheit gesorgt und Straßen gesperrt, um die Teilnehmer bei der An- und Abfahrt zu begleiten. Auch der Zugang zum Schlossgelände in Brühl (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) sowie zu den Veranstaltungsorten in Bensberg und Nörvenich war zeitweise eingeschränkt. Diese Sperrungen sind nun wieder aufgehoben.
Insgesamt schützte die Polizei vier Versammlungen. Zwei davon fanden am Donnerstag, dem 16. Juli, in Bensberg statt, zwei weitere am Freitag, dem 17. Juli, in Brühl. Dabei blieb es nicht ganz friedlich. Ein Mann drang unbefugt auf ein Gelände ein und beging so einen Hausfriedensbruch. Zudem soll er zwei Polizisten beschimpft haben.
Auch in Bensberg gab es Ärger zwischen den Demonstranten. Dort gerieten zwei Teilnehmer aneinander. Die Polizei geht davon aus, dass einer den anderen genötigt hat. Die Beamten nahmen zu allen Vorfällen Anzeigen auf.
Für den Einsatz war eine große Menge an Personal nötig. Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises wurde dabei von Kollegen aus Düsseldorf und weiteren Kräften der Polizei NRW unterstützt. Die Beamten waren in einer besonderen Organisationsstruktur aufgestellt, um die hohe Belastung zu bewältigen.
Ob und inwieweit sich die Tatverdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.