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Hürth startet Plakatkampagne gegen Cannabis-Konsum

Mit Plakaten an Bushaltestellen macht die Stadt Hürth auf Cannabis-Prävention und Beratungsangebote aufmerksam. Copyright und Urheber siehe Hürth

An Bushaltestellen in der ganzen Stadt informieren neue Plakate über die Gefahren von Cannabis und bieten Hilfe an.

In Hürth (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) tauchen derzeit große Plakate an den Bushaltestellen auf. Die Stadt möchte damit auf die Risiken von Cannabis aufmerksam machen und zeigen, wo man Hilfe bekommt. Die Kampagne wurde vom Rhein-Erft-Kreis zusammen mit der Drogenhilfe Köln entwickelt. Wer mehr wissen will, kann die QR-Codes auf den Plakaten scannen. So gelangt man schnell zu weiteren Informationen oder direkt zu den Beratungsstellen.

Die Aktion richtet sich an alle Bewohner der Stadt. Besonders wichtig ist das Thema aber für junge Menschen. Cannabis kann bei Jugendlichen schon in kleinen Mengen das Gedächtnis und die Lernfähigkeit verschlechtern. Zudem können Angstzustände oder Verwirrtheit auftreten. Deshalb will die Stadt die Prävention im Alltag sichtbarer machen.

Parallel zu den Plakaten gibt es ein spezielles Projekt für Schüler. Von Ende September bis Mitte Oktober findet zum sechsten Mal der sogenannte „GrasParcours“ statt. Insgesamt 25 Klassen von weiterführenden Schulen machen mit. Die Schüler setzen sich dort auf interaktive Weise mit dem Thema auseinander, statt nur Theorie zu hören.

Mit der Kombination aus Schulprojekt und Plakaten versucht die Stadt, sowohl Jugendliche als auch die gesamte Bevölkerung zu erreichen. Weitere Details zu den Beratungsstellen finden sich über die QR-Codes im Stadtgebiet.

Quelle: Hürth – zur Originalmeldung

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