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Hünxe: Auto brennt auf der A3

Ein Pkw fing in der Nacht auf der Autobahn in Fahrtrichtung Niederlande Feuer. Die Flammen griffen auf das Gras am Straßenrand über.

Es war kurz nach zwei Uhr morgens am 10. August, als zwei Menschen auf der A3 (Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) bemerkten, dass ihr Auto rauchte. Die Insassen hielten sofort auf dem Standstreifen an. Doch kaum standen sie, schlugen die Flammen aus dem Motorraum. Die beiden riefen schnell den Notruf. Glücklicherweise blieb niemand verletzt.

Zuerst gab es bei der Alarmierung ein Problem mit dem Ort. Man dachte, das Auto stünde zwischen Wesel und Hamminkeln, weshalb die Feuerwehr Hünxe ausrückte. Später stellte sich durch weitere Anrufe heraus, dass der Brand eigentlich zwischen Hamminkeln und Rees wütete. Deshalb wurde die Feuerwehr Hamminkeln dazugeholt. Ein Löschfahrzeug aus Drevenack erreichte die Stelle, die anderen Wagen aus Hünxe konnten wieder abziehen.

Als die Retter ankamen, brannte das Auto bereits komplett. Das Feuer war so stark, dass es auf die Pflanzen am Rand der Autobahn übergriff. Die Autobahnpolizei hatte die Fahrbahn in Richtung Niederlande zu diesem Zeitpunkt schon komplett gesperrt.

Die Feuerwehr teilte sich auf: Ein Team aus Drevenack löschte unter Atemschutz das brennende Gebüsch, während die Leute aus Hamminkeln den brennenden Wagen in den Griff bekamen. Nachdem das Auto gelöscht und abgekühlt war, spritzten die Einsatzkräfte noch viel Wasser auf die umliegende Vegetation. So wollten sie verhindern, dass das Gras später wieder anfängt zu brennen.

Zum Schluss suchten die Feuerwehrleute das Auto und das Gelände mit einer Wärmebildkamera ab. Sie fanden keine versteckten Glutnester mehr. Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz beendet.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Hünxe – zur Originalmeldung

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