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Hoyerswerda plant neues Zentrum für Bauen und Wohnen

Copyright und Urheber siehe Hoyerswerda

In einer öffentlichen Runde wurde ein neues Projekt im Industriegebiet Zeißig vorgestellt. Eine alte Halle wird zum Innovationszentrum für moderne Baustoffe umgebaut.

Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh hat sich am 28. August in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek in Hoyerswerda (Sachsen) mit Bürgern getroffen. Bei der Reihe „Frag den OB“ können die Menschen ihre Fragen direkt stellen, ohne vorher Formulare ausfüllen oder Termine vereinbaren zu müssen. Rund 30 Leute kamen zu diesem Treffen.

Im Mittelpunkt stand diesmal das neue „Zentrum Bauen und Wohnen“. Die Lausitzer Technologiezentrum GmbH (Lautech) baut dafür eine Industriehalle aus den 1980er-Jahren im Industriegebiet Zeißig um. Die Halle liegt direkt gegenüber dem Stammsitz von Lautech. Im letzten Sommer wurde das Gebäude bereits fast komplett leergeräumt, nur das Tragwerk blieb stehen.

Lautech-Geschäftsführerin Kathrin Schlesinger und zwei Mitarbeiter aus dem Projektteam erklärten den Plan: Es soll ein Technikum entstehen. Dort wird an verschiedenen Bereichen gearbeitet, zum Beispiel am Holzbau oder am Metallbau. Besonders wichtig sind keramische Werkstoffe, die eine bessere Alternative zu Beton sein sollen, weil sie weniger CO2 verursachen. Die Besucher konnten an diesem Abend sogar Materialproben sehen, unter anderem Dämmstoff aus Nutzhanf.

Für das gesamte Projekt sind etwa sechs Millionen Euro eingeplant. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Zentrum im April 2027 in Betrieb gehen.

Wer das Projekt live sehen möchte, hat bald die Chance dazu. Lautech lädt am Mittwoch, den 16. September, zu einem Baustellentag ein. Die Besucher können zwischen 10 und 17 Uhr vorbeikommen. Mehr Infos gibt es unter www.zbw-lausitz.de.

Quelle: Hoyerswerda – zur Originalmeldung

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