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Hosenfeld: Trinkwasser verunreinigt und Abkochgebot bleibt

In Hosenfeld gibt es Probleme mit dem Trinkwasser. Da erste Reinigungsversuche scheiterten, müssen nun intensivere Maßnahmen her.

In Hosenfeld (Landkreis Fulda) gibt es derzeit Probleme mit der Wasserqualität. Im Trinkwasser wurden coliforme Bakterien gefunden. Das sind Keime, die darauf hindeuten, dass das System verunreinigt ist oder von außen etwas eingedrungen ist. Für gesunde Erwachsene sind diese Bakterien meist nicht gefährlich. Aber bei Kindern, Senioren oder Menschen mit schwachem Immunsystem können sie Magen-Darm-Probleme wie Durchfall, Übelkeit oder Bauchkrämpfe auslösen.

Die Gemeinde hat bereits versucht, das Problem zu lösen. In Absprache mit dem Gesundheitsamt wurden die betroffenen Hausanschlussleitungen gespült. Zuerst passierte das vorsichtig, um Wasser zu sparen. Doch die neuen Proben zeigten, dass das nicht gereicht hat. Die Verkeimung ist immer noch da.

Jetzt wird die Reinigung verschärft. Die Spülung soll nun intensiver über die Hydranten erfolgen. Am Donnerstag, den 20. August, nehmen die Verantwortlichen erneut Wasserproben. Da die Bakterien im Labor erst auf speziellen Platten wachsen müssen, dauert die Auswertung drei bis vier Tage. Die Ergebnisse werden daher erst am Montag oder Dienstag erwartet.

Sollte auch diese Methode nicht funktionieren, gibt es einen Plan B: Dann wird das Wasser gechlort. Bis die Wasserqualität offiziell wieder als einwandfrei bestätigt wird, gilt eine wichtige Regel für alle Bewohner: Das bestehende Abkochgebot bleibt bis auf Weiteres bestehen. Das Wasser muss also vor dem Gebrauch abgekocht werden.

Quelle: Hosenfeld – zur Originalmeldung

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