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Hohenlockstedt: Betrunkener E-Scooter-Fahrer leistete Widerstand

Ein 24-Jähriger war nachts mit einem E-Scooter in der Kieler Straße unterwegs. Nach einer Kontrolle eskalierte die Situation mit Fluchtversuchen und Beleidigungen.

In der Nacht zu Sonntag kam es in Hohenlockstedt (Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein) zu einem Vorfall mit einem E-Scooter-Fahrer. Gegen 02:50 Uhr hielten Polizisten den 24-jährigen Deutschen in der Kieler Straße an. Die Beamten hatten den Verdacht, dass der Mann getrunken hatte.

Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Fahrer hatte einen Wert von 1,72 Promille. Weil dieser Wert so hoch war, ordneten die Beamten an, dass eine Blutprobe genommen werden muss. Doch an dieser Stelle wurde die Situation brenzlig.

Der junge Mann weigerte sich, die Polizisten zur Dienststelle zu begleiten. Er wurde zunehmend aggressiv und versuchte plötzlich, wegzulaufen. Die Beamten konnten ihn jedoch stoppen und nahmen ihn mit Handfesseln fest. Währenddessen beschimpfte er die Polizisten mehrfach. Verletzungen gab es bei dem Streit zum Glück auf keiner Seite.

Später wurde der Mann auf die Polizeidienststelle gebracht. Dort entnahm ein Arzt die Blutprobe, um den Alkoholgehalt rechtssicher zu beweisen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Verkehr, wegen Beleidigung und weil sich der Mann gegen die Beamten gewehrt hat. Für E-Scooter gelten dieselben Regeln wie für Autos: Ab 1,1 Promille ist man absolut fahruntüchtig und macht sich strafbar.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeidirektion Itzehoe – zur Originalmeldung

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