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Hohe Waldbrandgefahr in Gelnhausen

Copyright und Urheber siehe Gelnhausen

Wegen extremer Trockenheit und Hitze warnt die Stadt Gelnhausen vor Bränden im Stadtwald. Das Forstministerium hat bereits eine Alarmstufe ausgerufen.

In Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) ist die Lage in den Wäldern derzeit angespannt. Es ist sehr trocken, die Temperaturen sind hoch und dazu kommt teilweise starker Wind. Das ist eine gefährliche Mischung, denn schon ein kleiner Funke kann jetzt einen riesigen Brand auslösen.

Das Hessische Forstministerium hat deshalb die Alarmstufe A ausgerufen. Das ist die zweithöchste Stufe. Zwar hat es zwischendurch mal geregnet, aber das hat die Situation nicht wirklich entspannt. Der Deutsche Wetterdienst sieht auch vorerst keine großen Regenfälle in Sicht.

Die Gefahr ist real: Seit Anfang des Jahres gab es in Hessen schon etwa 100 Waldbrände. Insgesamt sind dabei rund 165.000 Quadratmeter Fläche abgebrannt – das ist so viel wie 23 Fußballfelder. In Maintal standen kürzlich bereits Bäume und Sträucher in Flammen.

Um Schlimmeres zu verhindern, wird die Überwachung der Wälder jetzt verstärkt. Die Forstverwaltung prüft ihre Technik und arbeitet eng mit den Feuerwehren zusammen. Es kann sogar passieren, dass einzelne Waldwege oder Flächen vorübergehend gesperrt werden.

Bürgermeister Christian Litzinger und die Forstleute warnen eindringlich: Wer im Stadtwald unterwegs ist, muss extrem vorsichtig sein. Grillen, Rauchen oder offenes Feuer sind dort grundsätzlich verboten. Besonders gefährlich sind heiße Autoteile, wie zum Beispiel der Katalysator. Wenn ein Auto über trockenem Gras parkt, kann das sofort einen Brand auslösen. Deshalb dürfen Fahrzeuge nur auf den offiziellen Parkplätzen stehen.

Zudem müssen die Zufahrtswege für die Feuerwehr unbedingt frei bleiben. Wer Rauch oder Feuer sieht, soll sofort die 112 anrufen und den Ort so genau wie möglich beschreiben. Gefährliche Bereiche müssen schnell verlassen werden. Nur wer sich selbst nicht in Gefahr bringt, sollte versuchen, das Feuer zu löschen.

Aktuelle Tipps und den Waldbrandgefahrenindex gibt es auf den Seiten des Hessischen Umweltministeriums oder beim Deutschen Wetterdienst.

Quelle: Gelnhausen – zur Originalmeldung

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