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Hitzacker: Große Suche nach an Demenz erkranktem Mann

Fast ein ganzer Tag lang suchten über 160 Einsatzkräfte in Hitzacker nach einem vermissten älteren Mann. Er leidet an Demenz und brauchte dringend Hilfe.

Die Suche begann am Donnerstagabend in Hitzacker (Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen). Ein älterer Mann war verschwunden. Da er an Demenz erkrankt ist, kann er sich nicht gut orientieren und war auf medizinische Hilfe angewiesen. Die Polizei rief deshalb die Feuerwehr zur Unterstützung.

Zuerst suchten die Retter im Bereich des Kurparks. Ein spezieller Mantrailer-Hund vom DRK aus Lüneburg konnte die Spur des Mannes aufnehmen. Gleichzeitig suchten andere Hunde größere Flächen systematisch ab. Aus der Luft halfen Drohnen der Feuerwehr Gülden und gegen 1 Uhr nachts der Polizeihubschrauber "Phoenix". Dieser suchte mit einer Wärmebildkamera nach dem Mann. Die Feuerwehr kontrollierte zudem die Dannenberger Straße, Schulen und andere wichtige Anlaufstellen. Gegen 4:30 Uhr morgens wurde die Suche für die Feuerwehr erst einmal beendet.

Am Freitagmorgen gegen 8 Uhr ging es weiter. Wieder kamen Hunde und Drohnen aus Gülden und Gartow zum Einsatz. Auch die Feuerwehr Karwitz half mit. Der Hubschrauber "Phoenix" kehrte zurück. Wenn er flog, mussten die Drohnen aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben. Da der Mann immer noch nicht auftauchte, rief man noch mehr Hilfe. Feuerwehren aus Wietzetze, Damnatz, Harlingen und Metzingen kamen hinzu. Die Trupps suchten Straßen, Grundstücke und Wälder ab. Besonders genau schauten sie in Tießau, Tießmesland und Meudelfitz sowie am Hafen in Tießau und bei einem Jugendzeltlager nach.

Zwei Förster halfen den Rettern. Sie kannten die Waldwege genau und prüften Bunker sowie Hochsitze. Zudem gaben sie der Einsatzleitung Karten, damit die Suche besser geplant werden konnte. Am Nachmittag wurde das Gebiet noch weiter vergrößert. Helfer aus Penkefitz, Splietau, Groß Heide, Jameln, Streetz, Volkfien und Mützingen unterstützten die Polizei. Zum Schluss wurde noch das Gelände der Jugendherberge abgesucht. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich währenddessen um die Angehörigen.

Weil der Einsatz so lange dauerte, mussten die Helfer versorgt werden. Das DRK kochte mittags und abends Essen. Getränke spendete der REWE-Markt aus Hitzacker. Insgesamt waren rund 160 Leute im Einsatz, die fast 22 Stunden lang suchten.

Am Abend gegen 20:10 Uhr beendete die Feuerwehr ihre Arbeit, da der Mann trotz der massiven Suche nicht gefunden wurde. Die Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Ob und wo der Mann geblieben ist, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg e.V. – zur Originalmeldung

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