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Hessisch Oldendorf: Millionen-Programm für fünf Weserdörfer beendet

Copyright und Urheber siehe Hessisch Oldendorf

Bürgermeister Tarik Oenelcin zieht Bilanz nach zehn Jahren Dorferneuerung. In fünf Ortsteilen flossen Millionen in private Häuser und öffentliche Plätze.

In Hessisch Oldendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen) ist ein großes Projekt zur Dorfentwicklung zu Ende gegangen. Bürgermeister Tarik Oenelcin feierte den Abschluss gemeinsam mit vielen Bürgern auf dem Dorfplatz in Großenwieden. Trotz Regen kamen viele Menschen zusammen, um die Ergebnisse der letzten zehn Jahre zu sehen.

Im Mittelpunkt standen die sogenannten Weserdörfer: Kleinenwieden, Großenwieden, Welsede, Rohden und Segelhorst. Das Ziel war nicht, dass alle Orte gleich aussehen, sondern dass jeder seine Besonderheiten behält und trotzdem attraktiver wird. Ein Beispiel dafür ist der Dorfplatz in Großenwieden. Dort stand vor wenigen Monaten noch ein baufälliges Haus, das abgerissen wurde. Jetzt gibt es dort eine offene Fläche, wo sich die Leute treffen und unterhalten können.

Die Zahlen hinter dem Projekt sind beachtlich. Insgesamt wurden 67 private Maßnahmen umgesetzt. Die Eigentümer haben fast fünf Millionen Euro in ihre eigenen Häuser gesteckt, um Dächer, Fassaden und alte Gebäude zu sanieren. Die Stadt hat dies mit rund 1,6 Millionen Euro an Fördermitteln unterstützt.

Auch die Stadt selbst hat investiert. In sieben öffentlichen Projekten flossen etwa 750.000 Euro. Dazu gehörten unter anderem die Sanierung des Beckens im Freibad Rohden, eine neue Grillhütte in Segelhorst und ein Kanuanleger in Großenwieden. In Kleinenwieden wurde zudem das alte Feuerwehrhaus in ein Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.

Insgesamt wurden rund 5,8 Millionen Euro investiert, was für die etwa 2.800 Einwohner der fünf Dörfer eine enorme Summe ist. Laut Bürgermeister Oenelcin profitierte davon auch das lokale Handwerk, da viele Aufträge in der Region blieben.

Die Stadt hat bereits seit den 1990er Jahren Erfahrung mit solchen Programmen. Bisher haben 19 der 24 Stadtteile von dieser Art der Förderung profitiert. Ob und in welcher Form künftig weitere Ortsteile gefördert werden, bleibt abzuwarten.

Quelle: Hessisch Oldendorf – zur Originalmeldung

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