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Hessisch Oldendorf: Kostenloses Obst an Bäumen mit gelbem Band

Copyright und Urheber siehe Hessisch Oldendorf

Wer Lust auf frische Äpfel, Birnen oder Pflaumen hat, darf in Hessisch Oldendorf an markierten Bäumen kostenlos zugreifen.

In Hessisch Oldendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen) hängen im Sommer viele Früchte an den Bäumen und Sträuchern, die oft einfach verrotten. Damit das nicht passiert, gibt es zum sechsten Mal das Projekt „Gelbes Band“. Das Ganze wird vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) organisiert.

Das Prinzip ist einfach: Obstbesitzer binden ein gelbes Band an ihre Bäume. Das ist das Signal für alle Passanten, dass sie die Früchte für den eigenen Bedarf kostenlos pflücken dürfen. Man muss den Besitzer nicht einmal fragen.

In Hessisch Oldendorf gibt es mehrere Stellen, an denen man zugreifen kann. Das gilt zum Beispiel in den Gemarkungen „Alte Weser“ und „Westerfeld“. Dort kann man entlang des Wirtschafts- und Radwegs pflücken, und zwar von der Weserstraße (L434) bis zum Lokenweg und weiter in Richtung Vorwerk Großenwieden. Auch an der Straße „Zur Kläranlage“ sowie auf der Ausgleichsfläche am Steinbrinksweg Richtung Rittergut Stau gibt es markierte Bäume. Ebenso können Früchte auf der Ausgleichsfläche in Fuhlen an der Heßlinger Straße am Ortsausgang Richtung Heßlingen geerntet werden.

Wer genau wissen will, welche Sorte wo gerade reif ist, kann die Standortkarte auf der Internetseite von ZEHN nutzen. Dort sind die markierten Bäume eingetragen.

Es gibt aber ein paar Regeln: Man darf nur das pflücken, was man bequem erreichen kann oder was bereits auf dem Boden liegt. Auf die Bäume zu klettern ist verboten. Außerdem sollte man nur an Bäumen ernten, die die offiziellen gelben Papierbänder des Projekts oder entsprechende Aushänge haben. Andere Bänder, die im Obstbau zum Beispiel für den Wuchs der Äste genutzt werden, zählen nicht dazu.

Wer seinen eigenen Garten hat und seine Früchte ebenfalls teilen möchte, kann sich auf der Webseite des ZEHN über die Teilnahme informieren.

Quelle: Hessisch Oldendorf – zur Originalmeldung

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