Zum Inhalt springen
newssofort.de

Hessen: Polizei jagt Wohnungseinbrecher in Sommerkampagne

Über sechs tausend Kontrollen und zahlreiche Durchsuchungen: Die Polizei hat in Hessen massiv gegen Einbrecher vorgegangen und mehrere Verdächtige geschnappt.

Die Polizei in Hessen hat in den letzten Wochen die Jagd auf Wohnungseinbrecher intensiviert. Vom 29. Juni bis zum 7. August lief eine große Sommerkampagne, die vom Landeskriminalamt in Wiesbaden (Hessen) koordiniert wurde. Insgesamt waren rund 1.440 Beamte im Einsatz und führten landesweit 470 Einsätze durch.

Die Beamten konzentrierten sich vor allem auf die Autobahnen und wichtige Reisewege. Dort kontrollierten sie insgesamt 6.047 Menschen und Fahrzeuge. Zudem gab es 122 Durchsuchungen. Die Strategie war klar: Die Polizei wollte Tätergruppen aufdecken und Einbrüche verhindern, bevor sie passieren.

Die Maßnahmen zahlten sich aus. Die Polizei durchsuchte unter anderem An- und Verkaufsgeschäfte. Dabei fanden die Beamten eine teure Uhr, die aus einem Einbruch gestohlen worden war. Außerdem wurden weiterer Schmuck, Elektronikgeräte und Fahrräder sichergestellt.

Diese Funde führten zu konkreten Festnahmen. Ein Mann wurde geschnappt, dem nun mehrere Einbrüche und Fahrraddiebstähle vorgeworfen werden. In einem anderen Fall half ein Zeuge: Durch seinen Hinweis konnte ein Täter ausfindig gemacht werden, der überregional unterwegs war. Dieser Mann und ein Komplize wurden schließlich direkt bei einem Wohnungseinbruch auf frischer Tat ertappt und festgenommen.

Neben den Einbrüchen gab es noch weitere Erfolge. Eine Person wurde vorläufig festgenommen und ein Haftbefehl vollstreckt. Parallel dazu berieten die Experten der Polizei insgesamt 782 Bürger dabei, wie sie ihre Türen und Fenster besser sichern können.

Die Polizei nutzt für diese Jagd mittlerweile moderne Technik und Analyse-Systeme, um Tatserien schneller zu erkennen. Die Ermittlungen zu den festgenommenen Menschen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Hessisches Landeskriminalamt – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Wiesbaden

Alle ansehen