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Hessen erhöht Kredite für Kita-Neubauten und Sanierungen

Portrait von Matthias Schmidt Foto: HMSI

Die Landesregierung stellt mehr Geld für den Ausbau von Kindertagesstätten bereit. Kommunen können nun über 115 Millionen Euro für Bauvorhaben nutzen.

In Hessen (Bundesland Hessen) gibt es mehr Geld für den Bau und die Sanierung von Kitas. Ein spezielles Darlehensprogramm, das die Landesregierung im Februar gestartet hat, kommt so gut an, dass der Topf aufgestockt wurde. Ursprünglich waren 100 Millionen Euro geplant, jetzt stehen 115 Millionen Euro zur Verfügung. Grund dafür sind günstigere Zinsen.

Bisher hat das Sozialministerium bereits mehr als 70 Anträge bewilligt. Weil das Budget nun höher ist, kann das Ministerium momentan alle eingegangenen Anträge positiv beantworten. Die Kommunen können die Kredite für eigene Bauten nutzen oder das Geld an freie Träger weitergeben, die Kitas betreiben.

Besonders attraktiv ist das Angebot, weil die Städte und Gemeinden das Geld mit Mitteln aus einem Sondervermögen des Bundes kombinieren dürfen. Das macht große Investitionen in Neubauten oder Renovierungen leichter möglich. Die Kredite werden über die WI-Bank abgewickelt und voraussichtlich zu einem Zinssatz vergeben, der nur etwa die Hälfte des normalen Marktzinses beträgt.

Damit möglichst viele Orte in Hessen profitieren, ist die Summe pro Maßnahme auf 2,5 Millionen Euro begrenzt. Die Auszahlungen starten nach der Zusage ab September 2026. Ziel der Landesregierung ist es, durch den Ausbau der Gebäude mehr Betreuungsplätze für Kinder zu schaffen.

Weitere Details zum Ablauf der Anträge liegen bislang nicht vor.

Quelle: Landesregierung Hessen – zur Originalmeldung

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