Hessen: Alarmstufe für Waldbrände aufgehoben
In Hessen (Deutschland) ist die akute Gefahr für Waldbrände gesunken. Das liegt vor allem daran, dass es in letzter Zeit öfter geregnet hat und die Temperaturen gesunken sind. Deshalb hat das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt die Alarmstufe A seit dem 18. August 2026 aufgehoben.
Doch die Entwarnung ist nur teilweise. Die Behörden warnen, dass die Waldbrandgefahr trotz des Regens immer noch als sehr hoch einzuschätzen ist. Deshalb gelten weiterhin strenge Regeln für alle, die im Wald unterwegs sind.
Offenes Feuer ist im Wald und bis zu 100 Meter vor dem Waldrand streng verboten. Das gilt auch für Grillplätze und andere Feuerstellen, die weiterhin gesperrt bleiben. Wer im Wald raucht, riskiert einen Brand. Besonders gefährlich sind Zigarettenkippen, die achtlos aus dem Autofenster geworfen werden.
Zudem gibt es Regeln für Autofahrer: Die Zufahrtswege in den Wald dürfen nicht blockiert werden. Autos gehören auf die offiziellen Parkplätze. Man soll darauf achten, dass die Fahrzeuge nicht auf trockenem Bodenbewuchs stehen.
Die Behörden weisen darauf hin, dass einzelne Waldwege oder Flächen auch vorübergehend ganz gesperrt werden können. Alle Besucher werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein und gut aufzupassen, da der Wald momentan sehr stark genutzt wird.
Quelle: Fürth – zur Originalmeldung