Fürth ehrt Künstler und Satiremagazin Der Postillon
Die Stadt Fürth (Mittelfranken, Bayern) setzt wieder auf die Förderung von Kunst und Kultur. Alle zwei Jahre gibt es die Kulturellen Preise für Künstler oder Gruppen, die eine Verbindung zu Franken haben. In diesem Jahr erhalten vier Preisträger jeweils eine Summe von 4000 Euro.
Unter den Ausgezeichneten ist das Satiremagazin Der Postillon. Das Magazin ist in Fürth ansässig und parodiert aktuelle Themen im Stil einer Nachrichtenseite. Vor etwa 20 Jahren hat Martin Sichermann das Projekt als Ein-Menschen-Betrieb gestartet. Heute ist es im ganzen Land bekannt.
Ebenfalls geehrt wird die Musikerin Béatrice Kahl. Sie ist als Pianistin, Komponistin und Arrangeurin tätig und arbeitet mit ihrem Trio in einem Stil zwischen Jazz, Pop und improvisierter Musik. Der bildende Künstler Jochen Pankrath bekommt den Preis für seine Gemälde, in denen er sich mit Figuren, Landschaften und dem Wesen der Kunst beschäftigt. Die Lyrikerin Pauline Füg wird für ihre innovativen Texte und ihr Engagement für junge Künstler ausgezeichnet.
Zusätzlich gibt es die Gedächtnispreise aus dem Nachlass der Geschwister Leonhard und Ida Wolf. Diese Preise sind mit jeweils 2000 Euro dotiert und sollen Nachwuchskünstler aus Mittelfranken unterstützen. Hier werden die Tänzerin Waki Inoh, die Musikerin Marit Stella Zimmermann und die Künstlerin Michelle Berndt prämiert.
Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 15. November, um 18 Uhr statt. Die Stadt lädt zu einer Gala im Kulturforum Fürth ein. Der Eintritt für die Besucher ist frei.
Quelle: Fürth – zur Originalmeldung