Herne und Partner bewerben sich für eREGIONALE 2033
Die Stadt Herne (Nordrhein-Westfalen) hat sich mit mehreren Nachbarn zusammengeschlossen. Gemeinsam mit den Städten Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen und dem Kreis Recklinghausen hat Herne eine Bewerbung für das Förderprogramm „eREGIONALE 2033“ eingereicht. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung in NRW hatte dazu im März aufgerufen.
Die Beteiligten nennen sich „EmscherLippePLUS“. Das kleine „e“ im Namen des Programms steht für „experimentell“. Das bedeutet, dass die Kommunen neue Wege ausprobieren sollen. Die Bewerbung war bewusst kurz gehalten und durfte maximal 15 Seiten lang sein. Darin haben die Städte ihre Ziele und Ideen skizziert, die sie bis zum Jahr 2033 umsetzen wollen.
Die Region steht vor großen Herausforderungen. Besonders die Folgen globaler Krisen sind hier spürbar. Für die rund 1,5 Millionen Menschen, die in diesem Gebiet leben, will die Gruppe nun bessere Lösungen finden. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Ausbildung und die Lebenschancen für junge Leute. Außerdem soll die Zusammenarbeit zwischen den Städten verbessert und die blau-grüne Infrastruktur zukunftsfähig gemacht werden.
Herner Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda begrüßt den Schritt. Er betont, dass schon das gemeinsame Erarbeiten der Unterlagen gezeigt habe, wie gut die Partner zusammenarbeiten wollen. Unter dem Motto „Hier geht mehr“ hoffen die Kommunen nun auf die Zusage für das Programm.
Ob die Bewerbung erfolgreich war und welche konkreten Projekte gefördert werden, wird kurz darauf des Verfahrens deutlich.
Quelle: Herne – zur Originalmeldung