Herne setzt Zeichen gegen Gewalt gegen Stadtmitarbeiter
In den Rathäusern von Herne (Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) hängen nun große Plakate. Es ist eine sogenannte Grundsatzerklärung gegen Gewalt. Damit will die Stadtverwaltung deutlich machen, dass sie Angriffe auf ihre Mitarbeiter nicht mehr toleriert.
Die Stadt beobachtet immer wieder, dass Angestellte im Dienst mit aggressivem Verhalten zu kämpfen haben. Das betrifft nicht nur die Arbeit in den Büros oder im Außendienst, sondern auch Beleidigungen in den sozialen Netzwerken. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda betont, dass Gewalt in den städtischen Räumen keinen Platz habe.
Die Erklärung ist nun in den Foyers der drei Rathäuser und an weiteren städtischen Standorten für jeden Besucher sichtbar angebracht. Neben dem Oberbürgermeister haben auch die Personalratsvorsitzende Kirsten Weber und der Personalleiter Dr. Martin Krause das Dokument unterschrieben. Die Botschaft der Verantwortlichen ist klar: Der Schutz der Belegschaft sei nicht verhandelbar.
Hintergrund dieser Aktion ist die Kampagne „Sicher im Dienst“. Herne ist bereits seit dem Jahr 2022 Teil dieses Netzwerks. Die Initiative setzt sich in ganz Nordrhein-Westfalen dafür ein, dass Menschen im öffentlichen Dienst sicher an ihrem Arbeitsplatz sind.
Quelle: Herne – zur Originalmeldung