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Herdecke kämpft gegen illegale Müllkippen in der Natur

Copyright und Urheber siehe Herdecke

Sperrmüll, Reifen und Elektroschrott landen immer öfter im Wald oder am Straßenrand. Die Stadt Herdecke warnt vor hohen Kosten und Bußgeldern.

In Herdecke (Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen) häufen sich die illegalen Müllkippen. Immer wieder laden Menschen ihren Abfall einfach in der Natur oder auf öffentlichen Flächen ab. Betroffen sind vor allem Gebiete wie der Wald am Nacken oder der Bereich Ahlenberg. Allein in diesem Jahr gab es bereits fünf solcher Fundorte.

Das Problem ist nicht nur die Optik. Die Stadt muss den Müll mühsam wieder einsammeln. Bodo Sölter, der Leiter des Betriebshofes, erklärt, dass diese Einsätze viel Zeit und Personal kosten. Pro Müllkippe fallen in der Regel zwischen 500 und 1.000 Euro an Kosten an. Da diese Summen aus dem städtischen Haushalt bezahlt werden, trägt am Ende die gesamte Gemeinschaft die Last.

Zudem ist der Müll gefährlich für die Umwelt. Giftige Schadstoffe können in den Boden oder ins Wasser sickern. Das schadet Pflanzen und Tieren in ihrem Lebensraum. Die Stadtverwaltung betont deshalb, dass das illegale Abladen kein kleiner Fehler ist, sondern eine Ordnungswidrigkeit. Wer seinen Müll einfach wegwirft, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Die Stadt erinnert an die legalen Wege: Sperrmüll muss angemeldet werden. Elektrogeräte und Wertstoffe können direkt bei der Annahmestelle in der Nierfeldstraße 8 abgegeben werden. Für Problemabfälle gibt es ebenfalls spezielle Angebote. Weitere Informationen finden Bürger auf der Webseite der Stadt unter https://www.herdecke.de/leben/abfall/abfall-und-wertstoffe/.

Quelle: Herdecke – zur Originalmeldung

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