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Bürgermeisterin besucht Traditionsfirma Frielinghaus in Ennepetal

Copyright und Urheber siehe Ennepetal

Imke Heymann war zu Gast bei der Firma Frielinghaus im Stadtteil Oberbauer. Dabei ging es um die Zukunft des Messerspezialisten und den Kampf um Fachkräfte.

Bürgermeisterin Imke Heymann und die Wirtschaftsförderin Adriane Overath haben einen Besuch bei der Firma Frielinghaus GmbH in Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen) gemacht. Das Unternehmen ist ein echtes Traditionsbetriebe am Standort Oberbauer und stellt seit 1867 hochwertige Messer und Verschleißteile für die Landwirtschaft her. Dazu gehören zum Beispiel Klingen für Rotoren oder Strohhäcksler.

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Felix Gallant sprachen die Politikerinnen über die Entwicklung der Firma und die aktuellen Probleme. Besonders auffällig ist die Qualität der Produkte: Während viele andere Firmen ihre Klingen nur walzen, werden sie bei Frielinghaus geschärft. Das ist zwar aufwendiger, macht die Messer aber langlebiger und effizienter für die Landwirte.

Ein großes Thema beim Gespräch war der Mangel an Fachkräften. Die Firma beschäftigt insgesamt 116 Mitarbeiter, wovon 12 am zweiten Standort in Gevelsberg arbeiten. Damit das Unternehmen weiter wachsen kann, sucht Frielinghaus ständig nach qualifizierten Leuten.

Für die Zukunft plant die Firma, ihr Angebot zu erweitern und Verschleißschutzbeschichtungen als neues Standbein aufzubauen. Ein besonderes Highlight steht bereits auf dem Kalender: Im Jahr 2027 feiert das Familienunternehmen sein 160-jähriges Bestehen.

Der Besuch war Teil einer Reihe der Stadt Ennepetal, bei der die Verwaltung regelmäßig lokale Betriebe besucht. So will die Stadt den Kontakt zur heimischen Wirtschaft halten und unterstützen.

Quelle: Ennepetal – zur Originalmeldung

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