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Herborn plant Zukunft für das alte Freibad

Copyright und Urheber siehe Herborn

Die Stadt Herborn will das Gelände des bisherigen Freibads rechtlich absichern. Bürger können sich ab August an den Plänen beteiligen.

In Herborn (Lahn-Dill-Kreis, Hessen) geht es um die Zukunft des alten Freibads. Die Stadt arbeitet gerade an einem neuen Bebauungsplan. Das Ziel ist klar: Die Flächen sollen dauerhaft für die Nutzung als Freibad gesichert werden. Außerdem will die Stadt die umliegenden Bereiche rechtlich absichern.

Das Gelände liegt im Westen der Kernstadt, östlich der A 45. Insgesamt geht es um eine Fläche von rund 46.395 Quadratmetern. Geplant ist nicht nur das Bad selbst, sondern auch die dazugehörigen Straßen, Versorgungsleitungen und Grünflächen. Auch Maßnahmen zum Schutz der Natur sind vorgesehen.

Bevor die Pläne beschlossen werden, gibt es eine wichtige Phase für die Bürger. Vom 12. August bis zum 11. September 2026 liegt der Entwurf öffentlich aus. Wer wissen will, was genau geplant ist, kann die Unterlagen online unter www.herborn.de einsehen. Alternativ kann man direkt in die Stadtverwaltung in der Turmstraße 14 - 16 gehen. Im Zimmer 102 der Abteilung für Bauen, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung liegen die Dokumente aus. Die Öffnungszeiten sind werktags von 8 bis 12 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von 13 bis 16 Uhr.

Die Stadt hat auch die Umwelt genau unter die Lupe genommen. Experten haben festgestellt, dass die Magerrasenflächen und die Gehölze vor Ort eine hohe Bedeutung haben. Auch für Fledermäuse und Reptilien ist das Gebiet wichtig. Ein interessanter Punkt: Das Gelände hilft dabei, nachts Kaltluft zu produzieren und Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Es gibt jedoch auch Probleme, wie eine schädliche Bodenveränderung auf einem Flurstück und den möglichen Fund von Kampfmitteln.

Jetzt ist jeder Bewohner gefragt. Wer Anmerkungen oder Kritik an den Plänen hat, kann diese bis zum 11. September per E-Mail an [email protected] schicken oder sie schriftlich in der Verwaltung abgeben. Wer die Frist verpasst, dessen Meinung wird bei der Entscheidung vermutlich nicht mehr berücksichtigt.

Die Stadt hat für die Planung das Büro Koch aus Aßlar beauftragt. Ob und wie die konkrete Umsetzung des Bads aussehen wird, entscheiden die Stadtverordneten nach der Auswertung der Bürgerstimmen.

Quelle: Herborn – zur Originalmeldung

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