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Helsa kämpft mit Wasserknappheit

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Die Gemeinde bittet die Bewohner, sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen. Die anhaltende Hitze hat die Vorräte stark geschmälert.

In Helsa (Landkreis Kassel, Hessen) ist das Trinkwasser knapp geworden. Der Grund dafür ist die große und langanhaltende Hitze in diesem Sommer. Das führt dazu, dass die Quellen weniger Wasser liefern, während die Menschen gleichzeitig mehr verbrauchen.

Vor zwei Wochen hat der Gemeindevorstand deshalb dazu aufgerufen, vorsichtig mit dem Wasser umzugehen. Die Bewohner wurden gebeten, ihre Pflanzen nicht mehr zu gießen oder zu bewässern. Die Gemeinde wollte damit vermeiden, dass am Ende ein offizielles Verbot ausgesprochen werden muss. Diese Bitte stieß bei einigen Leuten offenbar auf Unverständnis, doch laut Gemeindevorstand war die Maßnahme notwendig.

Die Lage ist momentan immer noch angespannt. Ein kleiner Lichtblick gibt es jedoch für die Friedhöfe: Dort ist das Gießen nun wieder erlaubt.

Zudem räumt die Gemeinde ein Missverständnis aus dem Ortsteil Eschenstruth auf. Dort hatten Bürger beobachtet, wie ein größeres Fahrzeug Trinkwasser entnahm und in den Stiftswald transportierte. Viele hatten die Sorge, dass jemand Wasser gestohlen hatte. Tatsächlich war die Aktion aber mit den Wasserversorgern abgesprochen. Das Wasser wurde benötigt, um im Stiftswald Vorräte für die Feuerwehr zu schaffen. Zu diesem Zeitpunkt war die Wasserlage noch stabil; die kritische Phase begann erst später.

Die Gemeinde bedankt sich bei den Bürgern, da der Wasserverbrauch in den letzten zwei Wochen dank ihrer Mithilfe gesenkt werden konnte.

Quelle: Helsa – zur Originalmeldung

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