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Helmstadt erinnert an 550 Jahre Hans Böhm

Bild Copyright und Urheber siehe Helmstadt

Die Gemeinde Niklashausen lädt zu einem großen Festtag ein. Es geht um das Schicksal von Hans Böhm, der in Helmstadt geboren wurde.

Im Jahr 2026 wird ein besonderes Jubiläum gefeiert. Es ist 550 Jahre her, dass Hans Böhm, auch bekannt als der Pfeifer von Niklashausen, auftrat und hingerichtet wurde.

Hans Böhm stammte aus Helmstadt (Landkreis Würzburg, Bayern). Er war ein Mann, der die Menschen mit seinen Predigten erreichte. In seinen Reden forderte er, dass alle Menschen gleich sein sollten. Er wollte die Privilegien der Kirche und der Herrschenden abschaffen. Das gefiel dem Würzburger Bischof Scherenberg nicht. Er verurteilte Hans Böhm als Ketzer. Schließlich wurde der Mann auf dem Schottenanger in Würzburg bei lebendigem Leibe verbrannt.

Um an dieses geschichtliche Ereignis zu erinnern, organisiert die Gemeinde Niklashausen am 14. Juni eine große Veranstaltung. Es gibt dort Festreden und ein Theaterstück. Besucher können an mittelalterlichen Verkaufsständen stöbern und Essen und Trinken kaufen. Auch für Kinder ist ein umfangreiches Programm geplant.

Die Gemeinde lädt alle Bürger aus der Heimatstadt von Hans Böhm herzlich dazu ein, an dem Tag dabei zu sein. Zusätzlich wurde passend zum Gedenkjahr ein neues Video über das Schicksal des Mannes erstellt, das online abgerufen werden kann.

Quelle: Helmstadt – zur Originalmeldung

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